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Als junger Meister in FlorenzAngesichts dieser Begeisterung des Lehrmeisters ist es nicht weiter verwunderlich, dass Leonardo bereits 1472 selber als Meister in die Lukasgilde aufgenommen wurde, blieb aber bis vermutlich 1476 in der Werkstatt seines Meisters. Durch Verrocchio kam er in Kontakt mit Lorenzo de Medici, einem der wichtigsten Mäzen in Florenz. Er fand Gefallen an dem jungen Mann und führte ihn in den Kreis von Künstlern, Philosophen und Mathematikern ein. Leonardo nutzte die Möglichkeiten, die ihm seine neue Stellung boten und vertiefte zum Beispiel seine anatomischen Studien, wobei er die gewonnenen Erkenntnisse in seinen Gemälden umsetzte. Zugleich heißt es jedoch auch, dass der hübsche junge Mann sein Leben in Florenz durchaus genoß und sich ausgiebig amüsierte - als Folge davon wurde 1476 der Päderastie mit jungen Knaben angeklagt, jedoch aus Mangel an Beweisen freigesprochen.
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Künstlerisch legte Leonardo nicht nur durch seine Anatomiestudien Grundlagen für seine späteren Werke. Berühmt ist die Proportionsstudie nach Vitruv, die die menschlichen Proportionen und die Quadratur des Kreises mit dem in Menschengestalt verborgenen geometrischen Algorithmus zeigt. |
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