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Die letzten Jahre in FrankreichGerne nahm Leonarde 1516 die Einladung des französischen Königs Frank I. an, zusammen mit seinen Schülern Melzi und Salai auf einen Landsitz bei Cloux in Amboise umzuziehen. Seine Stellung als Maler, Architekt und Konstrukteur des Königs war mehr ein Vorwand - durch einen Schlaganfall konnte Leonardo die rechte Hand nicht mehr benutzen und war so stark eingeschränkt. Es ist auch nichts über Aufträge und Werke dieser Zeit bekannt. Leonardos Aufgabe bestand vielmehr darin, mit dem König über Philosophie zu diskutieren. Auf diese relativ stille Art verbracht er seine letzten Lebensjahre. Am 2. Mai 1519 verstarb Leonardo da Vinci im Alter von 67 Jahren im Schloß von Cloux. Seinen Nachlaß, der aus Zeichnungen und Schriften bestand, vermachte er seinem Schüler Melzi.
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Der gesamten Nachwelt hinterließ Leonardo einen Schatz an Studien und Notizen, als Spiegel seines unruhigen Geistes zahlreiche unvollendete Werke und unsortierte Aufzeichnungen, die den enormen Forscherdrang und die ungestillte Wissbegierde dieses Mannes ausdrücken. Sein direkter Einfluß auf die technische Entwicklung seiner Zeit war gering, zu sehr blieb er im Reich des Theoretischen und zu wenig drangen seine Erfindungen an die Öffentlichkeit. Doch gerade in der Rückschau ist Leonardo da Vinci der Mann, der mit Fug und Recht den Mythos des Universalgenies verkörpert. |
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